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Wissenswertes über Whey Protein

Für optimale Leistungsentfaltung im Sport und die bestmögliche Regeneration danach, benötigt unser Körper qualitativ hochwertige Bausteine. Whey Protein, das auch unter dem Namen „Molkeprotein“ bekannt ist, stellt einen dieser essentiellen Bestandteile dar.
Vor allem Kraftsportler und Bodybuilder schwören seit Jahrzehnten auf das leicht verdauliche Eiweißpräparat, das im Zuge der Käseproduktion gewonnen wird. Aber auch Ausdauerathleten und gesundheitsbewusste Normalbürger, sind mittlerweile von den zahlreichen Vorteilen, die das Produkt in sich vereint überzeugt.

Whey Protein – die Eiweißquelle Nummer Eins

Molkeprotein zeichnet sich vor allem durch seine kurze Resorptionszeit und die hohe biologische Wertigkeit aus. Diese gibt an, wie gut durch die Nahrung aufgenommenes Protein, in Körpereigenes umgewandelt werden kann. Aufgrund des geringen Milchzuckeranteils ist Whey Protein, insbesondere für Menschen die unter Laktoseintoleranz leiden, die optimale Lösung, um an hochwertiges Eiweiß zu gelangen.
Grundlegend unterscheidet man zwei Qualitätsstufen, die sich nicht nur im Preis, sondern auch in Punkto Makronährstoffzusammensetzung und Herstellungsverfahren deutlich voneinander distanzieren.
Whey Protein Konzentrat ist die günstigste auf dem Markt vorhandene Variante. Sie weißt einen Eiweißanteil von 70-80% auf, enthält zwischen 6-8% Kohlenhydrate sowie 4-7% Fett. Deutlich geringer fallen letztere Werte, im Falle des höherpreisigen Isolats aus. Der Fett- und Kohlenhydratanteil liegt beim Whey-Protein-Isolat unter einem Prozent, während der Eiweißanteil mit 90-96% extrem hoch ausfällt. Insbesondere die niedrige Laktosekonzentration, erhebt das Isolat zur Proteinquelle Nummer Eins für Allergiker.

Wann lohnt sich der Einsatz?

Whey Protein sollte vor allem morgens nach dem Aufstehen, zu sich genommen werden, um die katabolen Zellabbauprozesse im Körper zu stoppen und die anabolen Aufbauprozesse in Schwung zu bringen. Auch nach dem Training ist es ratsam einen Molke Protein Shake, in Kombination mit leicht verdaulichen Kohlenhydraten, wie Dextrose oder Maltodextrin zu konsumieren. Vor allem aber in einer kohlenhydratreduzierten Diät, kann ein Whey Protein Shake, ca. 30min vor dem Training eingenommen, den Ausschlag über Erfolg und Misserfolg geben, denn der darin enthaltene hohe Anteil an verzweigtkettigen Aminosäuren hilft dabei die Muskulatur vor Abbau zu schützen. Zudem werden Aminosäuren, die auch BCAA’s genannt werden, während der Trainingsbelastung als Ersatzenergieträger herangezogen, was trotz Diät, maximale Leistung garantiert.

Mehr als nur ein Nahrungsmittel

Nicht zu verachten ist überdies der gesundheitliche Aspekt des Molke Proteins, denn es erhöht nachweislich den Glutathionspiegel im Organismus. Dieses Antioxidant stärkt das Immunsystem und schützt die Zellen des menschlichen Körpers, vor der Wirkung von schädlichen Toxinen und Chemikalien. Weiterhin ist bereits durch Studien belegt, dass ein hoher Glutathionspiegel das Risiko an Krankheiten, wie Parkinson oder Alzheimer zu erkranken senkt. Der exakte Zusammenhang, zwischen dem Verzehr von Whey Protein und dem Anstieg des Glutathions, wird derzeit noch von der Universität von Nebraska untersucht.

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