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Vitamine Präparate

Die Bedeutung von wasserlöslichen und fettlöslichen Vitaminen

Nahezu alle Körperprozesse werden mehr oder weniger durch Vitamine beeinflusst. Als Sportler besteht jedoch ein erhöhter Bedarf an diesen Vitalstoffen, daher ist es bedeutend, dass Sie beim Muskelaufbau ein ganz besonderes Augenmerk auf Ihre Vitaminzufuhr legen und um den grundsätzlichen Unterschied zwischen wasserlöslichen und fettlöslichen Vitaminen bescheid wissen.

Vitamin B12 Mangel weit verbreitet – mit fatalen Auswirkungen auf den Muskelaufbau

Nicht nur Veganer weisen häufig einen Vitamin B12 Mangel auf, sondern auch Menschen, die täglich Fleisch und Milchprodukte essen. Die Ursache ist in vielen Fällen eine gestörte Darmflora. Es kommt infolgedessen nach einiger Zeit zu Mangelsymptomen wie Müdigkeit, Antriebslosigkeit und Leistungsschwäche. Sie bemerken einen Vitamin B12 Mangel beispielsweise, wenn Ihre Muskeln beim Training schneller ermüden als normal oder Sie sich schlapp fühlen. Der wesentliche Unterschied zu den anderen B-Vitaminen ist, dass Vitamin B12 eine Zeit lang in der Leber und Muskulatur gespeichert werden kann.

Wasserlösliche Vitamine: Vitamin B und C

Alle B-Vitamine gehören ebenso wie Vitamin C zu den wasserlöslichen Vitaminen. Wasserlöslich bedeutet, dass diese Vitamine ausgeschieden werden, wenn sie nicht gebraucht werden. Sie müssen dem Körper daher regelmäßig, am besten täglich, zugeführt werden. Sie sind am Energiestoffwechsel beteiligt. B-Vitamine werden beispielsweise überall dort gebraucht, wo sich Zellen vermehren, teilen und etwas im Körper wächst.

Fettlösliche Vitamine: Vitamin A, D, E und K

Durch eine erhöhte körperliche Aktivität erhöht sich auch Ihr Bedarf an fettlöslichen Vitaminen. Im Gegensatz zu den wasserlöslichen Vitaminen werden diese eine Zeit lang im Körper gespeichert z. B. im Fettgewebe und in der Leber. Zu diesen Vitaminen zählen die Vitamine A, D, E und K. Aus einer Vitamintabelle können Sie genau entnehmen, in welchen Nahrungsmitteln diese Vitamine enthalten sind. Die fettlöslichen Vitamine haben eine Besonderheit: sie können nur zusammen mit Fett über die Darmschleimhaut richtig aufgenommen werden.

Der Körper braucht nicht nur Energielieferanten sondern auch Werkzeuge und Bausteine

Vitamine und Mineralstoffe sind entscheidende Komponenten, wenn es um den Muskelaufbau geht. Ein Vitaminmangel kann sich besonders bei Sportlern schnell einstellen. Achten Sie daher darauf, wie Sie Ihre Vitamine aufnehmen: Vitamin A, D, E und K müssen zusammen mit Fett aufgenommen werden, B-Vitamine und Vitamin C dagegen sind wasserlöslich.

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